Architektur

Es handelt sich um ein zweigeschossiges Gartenhaus auf fast quadratischem Grundriss mit Mansardendach (Schiefer).

Gebaut wird das barocke Häuschen um 1790 von Baumeister Engelbert Kleinhanz. Vermutlich zeitgleich mit dem letzten Gebäude der Werdener Abtei, dem Torhaus. Es handelt sich um ein zweigeschossiges Gartenhaus auf fast quadratischem Grundriss mit einem Mansardendach aus Schiefer. Die Mauerstärke beträgt im unteren Bereich ca. 60 cm im oberen Bereich immerhin rd. 40 cm. Ein Kamin ist noch vorhanden.

Die besondere Bedeutung für Werden hat die Denkmalbehörde ebenso gesehen und schreibt: „Der Garten mit dem Gebäude ist bedeutend für die Geschichte des Menschen, erhaltenswert aus architektur-, orts- und siedlungsgeschichtlichen Gründen."  Das Städtchen Werden wächst und ab 1880 entstehen im Wesselswerth die repräsentativen Gebäude für das Amtgericht Werden, die Post und die Reichsbank. Die Sichtachse auf das Ruhrtal geht damit leider verloren. Bürgerliche Gartenhäuser dieser Art sind im Rheinland und Westfalen außerordenltich selten. Deshalb ist eine Erhaltung und Nutzung so wichtig; als Beispiel für das Leben einer bürgerlichen Familie zum Ende des 18. Jahrhunderts.

 

Historische Darstellung (Möblierung des Obergeschosses)
Dipl.-Ing. Daniela Schütz (3D-Modell und Google Earth Implementierung)
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